Gestaltet von einem Cönner.

Mit dem Entwurf des Wohnensembles „Cardinalplatz“ reiht Architekt Stephan Höhne sich ganz bewusst ein: in die große Tradition klassischer Berliner Wohnungsbauten und in eine zeitlose, zurückhaltende Architektursprache. Und er passt seinen Cardinalplatz harmonisch perfekt ein: in den gewachsenen städtebaulichen Kontext der Umgebung.

Architekt: STEPHAN HÖHNE Gesellschaft von Architekten mbH

Das Konzept

Städtebauliches und architektonisches Konzept „Cardinalplatz“

Das Neubauensemble am Cardinalplatz leistet einen wichtigen Beitrag zur Stadtreparatur und städtebaulichen Blockrandschließung am Cardinalplatz. Die letzte noch verbleibende Baulücke am Cardinalplatz wird durch das Neubauensemble geschlossen.

Das architektonische Konzept sieht die Errichtung eines dem Cardinalplatz zugewandten Torhauses sowie einer Stadtvilla und zwei Gruppen aus jeweils fünf Reihenhäusern vor, die sich gemeinsam um einen grünen Quartiersplatz positionieren. Der ruhige und verkehrsfreie Innenhof bildet den Mittelpunkt der Anlage, über den alle Gebäude des Ensembles fußläufig erschlossen werden. Der Innenhof hat eine hohe Aufenthaltsqualität und lädt die Bewohner zum Verweilen ein.

Das viergeschossige Torhaus formuliert den Auftakt zum Wohnquartier und führt die Bewohner durch den Tordurchgang auf den ruhigen Quartierplatz. Die Stadtvilla und die Reihenhausgruppen gewähren durch ihre freie Positionierung interessante Ausblicke in das Grün der Umgebung.

Die Häuser stehen nicht unabhängig nebeneinander, sondern treten in einen gemeinsamen Dialog miteinander. Bei der Gestaltung der Fassaden wurde darauf geachtet, dass alle Häuser das notwendige Maß an Eigenständigkeit erhalten, aber dennoch im Ensemble ein harmonisches Ganzes bilden. Die Gebäude sind als weiße Putzgebäude mit partiellen farblichen Klinkerakzentuierungen ausgebildet. Das Torhaus wird im Sockelbereich und im oberen Abschluss mit rotbraunbunten Klinkerriemchen verkleidet.

Architekt Stephan Höhne Architekt Stephan Höhne

Die Reihenhäuser erhalten im Sockelbereich eine kieselgraubunte Klinkerverkleidung. Die Stadtvilla wird als weißes, zurückhaltendes, filigranes Putzgebäude ausgebildet. Vertikale und horizontale Fassadengliederungen sowie Faschenfenster erzeugen ein filigranes, plastisches Spiel auf der Fassade.

Das neue Wohnensemble „Cardinalplatz“ steht in der Tradition klassischer Berliner Wohnungsbauten. Die einzelnen Häuser sind markante „Charaktere“ von haptischer Materialqualität, sowie zurückhaltender und zeitloser Architektursprache, die sich harmonisch und selbstverständlich in den umgebenden städtebaulichen Kontext einfügen.

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